Berliner Quartier 206: Jagdfelds klagen auf 665 Mio. Euro

Die Jagdfeld-Gruppe hat ihre Forderungen gegen das Verbriefungsvehikel (CMBS), mit dem das 1995 errichtete Berliner Geschäftshaus Quartier 206 gebaut wurde, erhöht. Die Schadensumme steigt um gut 79 Mio. Euro auf knapp 320 Mio. Euro, bestätigt ein Sprecher der Gesellschaft. Aufgenommen wurden seinerzeit 145 Mio. Euro. Zu den Forderungen hinzu kämen noch 8% Zinsen. Jagdfeld macht dem Kreditservicer zum Vorwurf, durch die Immobilie gesicherte Darlehen zu Unrecht gekündigt zu haben. Ferner habe er kein Geld für die Pflege des Hauses in der Berliner Friedrichstraße zur Verfügung gestellt. Zusammen mit der Klage für Schadenersatz für ausgebliebene Wertsteigerungen und Mieteinnahmen beläuft sich der Klagewert auf 665 Mio. Euro.

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