Schickedanz-Immobilien auf dem Markt

Die Immobilien der Familie Schickedanz sind jetzt offiziell auf dem Markt. Insgesamt zu haben sind Objekte für rund 500 Mio. Euro, davon etwa die Hälfte in Deutschland.

Teil der Einigung zwischen Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz und der Deutschen Bank war auch die Verwertung eines Großteils des Immobilienvermögens der Familie. Dabei geht es um Immobilien im Volumen von rund 500 Mio. Euro, von denen etwa die Hälfte in Deutschland liegen, wie ein mit dem Verkauf des Portfolios Vertrauter der Immobilien Zeitung bestätigt. Zum großen Teil handele es sich um Wohnimmobilien, teilweise aber auch um Gewerbeobjekte.

Das Interesse an den Immobilien sei sehr groß, berichtet der Insider. Ein erstes Teilportfolio mit über einem Dutzend Objekten in Städten wie München, Hamburg und Nürnberg im Volumen von ca. 50 Mio. Euro sei vor zwei Wochen an den Markt gebracht worden und bereits so gut wie verkauft. Die Preise lägen dabei 30% bis 40% über den Erwartungen. Vom Verkaufserlös profitiert zum Großteil die Deutsche Bank.

Schickedanz hatte die Kölner Bank Sal. Oppenheim, die mittlerweile zur Deutschen Bank gehört, auf 1,9 Mrd. Euro Schadenersatz verklagt und sich zudem geweigert, Kredite zurückzuzahlen, weil sie sich u.a. bei Investitionen in geschlossene Immobilienfonds falsch beraten fühlte. Laut der Einigung von Mitte Dezember erhält Schickedanz einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.

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