Corpus Sireo will Fondsvolumen mehr als verdoppeln

Die Corpus-Sireo-Elche sind auf Messen schon länger ein Markenzeichen des Unternehmens. Künftig könnten sie noch an Symbolkraft gewinnen, wenn Corpus Sireo stärker die Aktivitäten auf dem skandinavischen Immobilienmarkt ausbauen wird.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Sell

Corpus Sireo, die deutsche Tochter von Swiss Life Asset Managers, will ihr Fondsgeschäft stark ausbauen. Swiss Life habe das Investment- und Asset-Management-Geschäft für Dritte als Wachstumsmotor für den gesamten Konzern definiert, erläutert Corpus-Sireo-CEO Bernhard Berg. "Die Assetklasse Immobilien spielt dabei eine herausragende Rolle."

Entsprechend wird das Fondsgeschäft den Wachstumsschwerpunkt von Corpus Sireo bilden. Mit neuen Fonds und Investmentvehikeln, auch über die Ende 2016 zugelassene Swiss Life KVG, will das Unternehmen seine Marktstellung bei institutionellen Investoren wie Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerken weiter verbessern. Innerhalb der Swiss-Life-Gruppe, die auf allen wesentlichen Immobilienmärkten in Europa wachsen will, wird sich Corpus Sireo neben Deutschland auf Skandinavien, Osteuropa, die Niederlande und Österreich konzentrieren.

Mittelfristig soll so das von Corpus Sireo betreute Fondsvolumen mehr als verdoppelt werden. In Deutschland verwaltet Corpus Sireo im Kundenauftrag aktuell Immobilien im Volumen von 13 Mrd. Euro, davon rund 2,3 Mrd. Euro Fondsvermögen. Swiss Life betreut insgesamt ein Immobilienvermögen von 67 Mrd. Euro.

Transaktionen für 3,1 Mrd. Euro

Für 2016 zieht Corpus Sireo eine positive Geschäftsbilanz. Das operative Ergebnis (Ebitda) ist demnach um 0,8 Mio. Euro auf 34,3 Mio. Euro gestiegen. Unter dem Strich steht ein Nettoergebnis von 23 Mio. Euro. Zudem hat das Unternehmen ein Transaktionsvolumen von 3,1 Mrd. Euro verwirklicht. Aufgrund von etwas geringeren Verkäufen sind das 0,2 Mrd. Euro weniger als 2015.

Die Ankäufe lagen dabei mit rund 1,8 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Überwiegend wurden Büroobjekte (878 Mio. Euro) und Wohnportfolios (595 Mio. Euro) erworben. Die bedeutendsten Einzeltransaktionen waren die Käufe der Kaufhof-Zentrale in Köln und des Einkaufszentrums Schwabengalerie in Stuttgart. Die Verkäufe schlugen mit 1,3 Mrd. Euro zu Buche. Unter anderem wurden 32 Objekte, größtenteils Einzelhandelsimmobilien, für Cerberus verkauft.

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