Briten go Berlin

Briten go Berlin, das ist die zentrale Aussage einer Podiumsdiskussion auf der internationalen Immobilienmesse Mipim im französischen Cannes. Rund 40 Anfragen von britischen Unternehmen trudelten bei den hauptstädtischen Wirtschaftsförderern infolge des Brexits bislang ein, fünf Start-ups aus London hätten sich 2016 bereits in Berlin angesiedelt, bilanzierte Stefan Franzke, Sprecher der Geschäftsführung von Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie stolz unter südfranzösischer Sonne.

"Berlin ist als Wirtschaftsstandort gefragt wie nie", lautet die Botschaft. Zweiter Hinweis: Aufgrund dieses Booms hätten auch die Neubauentwicklungen inzwischen stark zugelegt, dennoch, da waren sich die Diskutanten einig, reiche das derzeitige Bauvolumen bei weitem nicht aus, um die Nachfrage zu bedienen. Zum Jahresende 2016 befanden sich rund 370.000 qm im Bau, wovon rund 245.000 qm noch verfügbar seien. "Bei einem Leerstand von knapp 3% (zu 45% in Nebenlagen) ein zu knappes Angebot, das einen weiteren Anstieg der Mietpreise begünstigt", so die einhellige Meinung der Diskutanten. Das Durchbrechen der 30-Euro-Marke wird noch in diesem Jahr erwartet. Derzeit liegt die Spitzenmiete bei 27,50 Euro/qm.

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