EQT finanzierte Köln-Deal mit 138 Mio. Euro von der Aareal

Die Aareal Bank finanzierte den Erwerb von sieben Büroimmobilien im Technologiepark Köln durch EQT Real Estate im vergangenen Jahr. Die Bank steuerte als Arranger und alleiniger Lender 138 Mio. Euro zu der Transaktion bei. Die Kreditmarge der Aareal Bank soll laut Marktkreisen bei 200 Basispunkten gelegen haben. Der Wiesbadener Immobilienfinanzierer bestätigte den Deal an sich, mochte die Margenhöhe auf Nachfrage jedoch nicht kommentieren.

Den Kaufpreis hatte EQT Real Estate, der Immobilienarm des schwedischen Private-Equity-Investors EQT, im vergangenen Herbst mit 188 Mio. Euro angegeben. Das entspricht einer Rendite von 6,9%. Die sieben Bürogebäude mit 116.000 Quadratmeter Mietfläche im Kölner Westen sind zu 97% vermietet.

Die Restlaufzeit der Mietverträge liegt bei rund sechs Jahren. Die Mietverträge der drei größten Mieter (Daimler, der Bund und Stadt Köln), die zusammen mehr als die Hälfte der Flächen belegen, laufen noch zehn Jahre oder länger. Doch für die übrigen Flächen liegt die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge nur bei rund anderthalb Jahren. EQT will aus dem Immobilienportfolio durch Mietvertragsverlängerungen und Mietwachstum ein Core-Produkt kreieren - und es dann weiterverkaufen.

EQT Real Estate - übrigens nur entfernt verwandt mit dem EQT-Fonds, der sich Bilfinger Real Estate, heute: Apleona, einverleibt hat - übernahm das Immobilienpaket vom Insolvenzverwalter. Das Closing fand im November 2016 statt. Der vorherige Eigentümer war eine Objektgesellschaft von LHI Leasing. Diese war u.a. durch die Aufnahme eines Kredits in Schweizer Franken in die Insolvenz gerutscht.

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