Credit Suisse denkt über neuen offenen Publikumsfonds nach

Kommenden Monat gehen die Reste des einstigen Milliardenbrummers CS Euroreal von der Credit Suisse Asset Management an die Depotbank über. Doch es ist noch nicht ausgemacht, ob die Großbank damit das Kapitel offener Publikums-Immobilienfonds in Deutschland für immer geschlossen hat.

"Wir beschäftigen uns mit einem möglichen Nachfolgeprodukt", sagt Karl Josef Schneiders, Managing Director bei CSAM mit Dienstsitz Frankfurt. "Wir denken, dass es am Markt noch Platz für neue Produkte gibt. Und die Tatsache, dass die großen Wettbewerber binnen wenigen Tagen in der Lage sind, hunderte Millionen Euro einzusammeln, belegt, dass auch auf Kundenseite Bedarf besteht."

Vor zwei Jahren hatte die CSAM bei möglichen Vertriebspartnern (z.B. Onlinebanken und Vermögensberatern) zum Thema schon einmal vorgefühlt. Demnächst soll ein Übergangsbericht zur Abwicklung des CS Euroreal erscheinen, gleichzeitig werden die Vertriebe nochmals nach ihrer Willigkeit befragt, wieder einen offenen CSAM-Fonds zu verkaufen. Schneiders gibt sich angesichts der Langfrist-Entwicklung des CS Euroreal vorsichtig optimistisch. "Über die letzten zehn Jahre sehen wir hier eine positive Performance von 5% p.a."

Zurück zur Startseite