Atrium einigt sich nach jahrelangem Rechtsstreit

Atrium Real Estate (Atrium), ein an der Wiener und Amsterdamer Börse notierter Betreiber von Einkaufszentren in Mittel- und Osteuropa, hat in einem jahrelangen Rechtsstreit eine Einigung erzielt. Vor 2007 hatte die Atrium-Rechtsvorgängerin Meinl European Land sogenannte Austrian Depositary Certificates (ADCs) begeben. Die Käufer der Papiere sahen das Unternehmen wegen Verstoßes gegen Informationspflichten in der Verantwortung für ihre finanziellen Verluste. Insgesamt geht es um über 1.300 Einzelverfahren mit einem Streitwert von 68 Mio. Euro. Für die in Österreich anhängigen Verfahren von Klienten der AdvoFin Prozessfinanzierung und der Rechtsanwaltsgesellschaft Salburg einigte sich Atrium nun auf eine Zahlung von maximal 44 Mio. Euro. Hinzu kommen weitere 11 Mio. Euro für Entschädigungszahlungen aus Rechtsstreitigkeiten in den Niederlanden, von denen Atrium die Hälfte trägt. Im Jahr 2016 hatte das Unternehmen mit seinen 60 Handelsimmobilien einen Vorsteuergewinn von 72,6 Mio. Euro erwirtschaftet.

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