Der ländliche Raum frisst die meiste Fläche

Die Bundesregierung hat sich im Rahmen der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 den Verbrauch von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf 30 ha pro Tag zu verringern. Dabei gibt es aber noch erheblichen "Anstrengungsbedarf", teilt jetzt die Bundesregierung auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag mit.

Aktuell liegt der Verbrauch noch bei 66 ha pro Tag. Dabei erweisen sich aber nicht die Städte, sondern der "ländliche Raum" als größter Flächenfresser. Zwei Drittel der derzeitigen Flächenneuinanspruchnahme werden dort registriert. Obwohl 2013 und 2014 nur 5% der Bevölkerungszunahme auf die ländlichen Räume entfielen, seien dort parallel 63% der neuen Siedlungsflächen entstanden. Es müsse dort ein stärkerer Fokus auf die "Minderung des Flächenverbrauchs" gelegt werden, verlangt die Bundesregierung.

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