Ermittlungen in Essen gegen Dirk Iserlohe eingestellt

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Essen gegen E&P-Chef Dirk Iserlohe wegen falscher Verdächtigung sind ohne Auflage eingestellt worden. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Staatsanwaltschaft in dem Ermittlungskomplex eine schwere Schlappe erlitten, als das Landgericht Essen und das Oberlandesgericht Hamm eine Anklage wegen Prozessbetrug nicht zur Hauptverhandlung zugelassen hatten. Hintergrund ist ein Streit zwischen Iserlohe und der Sparkasse Essen. Iserlohe wirft der Sparkasse vor, beim Verkauf einer Immobilie an einen E&P-Fonds erhebliche Baumängel verschwiegen zu haben. Im Strafprozess wurden allerdings nicht nur Verantwortliche der Sparkasse freigesprochen, sondern es kam auch der Verdacht auf, dass Iserlohe Zeugen unzulässig beeinflusst haben könnte. Dieser Vorwurf ist mit der Einstellung der Verfahren vom Tisch: Es fehle an einem hinreichenden Tatverdacht für eine Täuschungshandlung, entschied das Landgericht Essen.

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