BID legt Agenda für künftige Bundesregierung vor

In einem 16-Punkte-Programm legt die Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) Forderungen an die künftige Bundesregierung vor, damit mehr Wohnungsbau schneller und günstiger betrieben werden könne. Nach dem Scheitern des Gebäudeenergiegesetzes bleibe eine Neukonzeption und Vereinfachung des Energieeinsparrechts eine der größten Herausforderungen für eine Bundesregierung, sagt BID-Präsident Andreas Ibel. Eine Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) sei mit bezahlbarem Wohnen nicht zu vereinbaren. Es brauche "praxisnahe Förderinstrumente".

Weiterhin müsse eine mit dem EU-Recht konforme, einheitlich verbindliche Musterbauordnung geschaffen werden. Der erste Schritt einer neuen Bundesregierung müsse die Erhöhung der linearen AfA "von 2% auf sachgerechte 3%" sein. Die Grunderwerbsteuer soll bundesweit auf 3,5% zurückgeführt werden. Beim Ersterwerb einer selbst genutzten Immobilie müsse diese ausgesetzt werden. Weiterhin soll laut Agenda des BID die Grundsteuerreform "aufkommensneutral ausgestaltet sein".

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