Wohnungspreise steigen in den meisten Metropolregionen

Die Neubauwohnungen in Frankfurt (hier Europaviertel) haben sich innerhalb eines Jahres von im Schnitt 4.409 Euro/qm auf 4.684 Euro/qm verteuert.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Anke Pipke

Im Vergleich zum März des Vorjahres sind die Verkaufspreise für neue Eigentumswohnungen in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt, Nürnberg, München, Düsseldorf, Köln und Wien überwiegend gestiegen. Das ergab die Wohnungsmarktanalyse von Project Research.

In der Metropolregion Düsseldorf haben allerdings die Kaufpreise nach der Analyse von Project innerhalb eines Jahres um rund 7% nachgegeben. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis ging von 4.988 Euro im März 2016 auf 4.637 Euro im März 2017 zurück. Im Stadtbezirk Düsseldorf sind die Preise aber im gleichen Zeitraum um 3,3% gestiegen. Ähnliches beobachten die Researcher von Project auch in Wien. Bezogen auf die Metropolregion fielen die Preise leicht von 4.972 Euro/qm auf 4.967 Euro/qm. Im Wiener Stadtbezirk verteuerten sie sich dagegen um 1,3%.

Spitzenpreis in Berlin

In allen anderen untersuchten Metropolregionen stiegen dagegen die Werte im Vergleichszeitraum deutlich. In Berlin um 9,8%, in München um 4,9%, in Hamburg um 9,1%, in Frankfurt um 6,2%, in Nürnberg um 7,5% und in Köln sogar zweistellig um 14,3%. In Berlin wurde dabei mit 19.028 Euro/qm der Spitzenpreis gezahlt. In München lag der höchste Preis bei 15.527 Euro/qm, in Nürnberg bei 5.724 Euro/qm. Analysiert wurden von Project ausschließlich die inserierten Preise für Neubaueigentumswohnungen.

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