Dreieich: Günstige Wohnungen und Bauland für Investoren

Die Stadt Dreieich befindet sich im Gründungsprozess einer Wohnungsbaugesellschaft. Das kommunale Unternehmen soll nicht nur selbst kostengünstigen Wohnraum bauen, sondern auch Flächen für private Entwickler nutzbar machen.

Die hessische Stadt Dreieich (Landkreis Offenbach) gründet eine eigene Wohnungsbaugesellschaft. Die geplante DreieichBau AÖR (Anstalt öffentlichen Rechts) soll vor allem Sozialwohnungen sowie Unterkünfte für Flüchtlinge und Obdachlose bereitstellen. Medienberichten zufolge wird DreieichBau auch die Entwicklung von knapp 33 ha Bauland übernehmen, die dann auch privaten Bauträgern zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden bereits vorhandene Immobilien im städtischen Besitz im Wert von 9,5 Mio. Euro an die neue Gesellschaft übergehen.

Als erstes Neubauprojekt sind 85 überwiegend öffentlich geförderte Wohnungen in der Hainer Chaussee 55 geplant. Der Baubeginn ist 2018 vorgesehen, die Fertigstellung Ende 2019. Die rechtliche Gründung von DreieichBau ist bereits im Dezember 2016 erfolgt, allerdings sind noch nicht alle Verwaltungsschritte abgeschlossen, damit DreieichBau auch wirklich tätig werden kann.

Investments über 80 Mio. Euro geplant

Die 2 Mio. Euro Stammkapital werden vor allem aus unbebauten Grundstücken bestehen. Zudem sind 7,5 Mio. Euro Bareinlagen und ein Wirtschaftsplan vorgesehen, der in den ersten Jahren Investitionen von rund 80 Mio. Euro vorsieht. Die Stadt Dreieich geht auf Grundlage einer Studie der Unternehmensberatung Büro Dr. Vogel (Berlin) davon aus, dass bis 2026 gut 400 zusätzliche öffentlich geförderte Wohnungen im Stadtgebiet nötig werden.

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