Schwäbisch Hall baut auf Bausparen in China

An der Sino-German Bausparkasse ist Schwäbisch Hall zu einem Viertel beteiligt.
Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall plant die Expansion ihres China-Geschäfts. Von 2018 an will sie Verträge in vier statt bisher zwei Regionen anbieten.

Nach Tianjin und Chongqing sollen die ostchinesische Hafenstadt Dalian und die Hauptstadt der Provinz Shandong, Jinan, hinzukommen. Bisher liegen dem Institut dafür aber noch nicht alle behördlichen Genehmigungen vor.

Schwäbisch Hall, mit 8,3 Mio. Verträgen Marktführer in Deutschland, ist seit 2004 in China aktiv. Dort hält das Institut eine Beteiligung an der Sino-German Bausparkasse, hinter der mehrheitlich eine der größten Banken des Landes steht. Bislang zählt das Bauspar-Joint-Venture Schwäbisch Hall zufolge rund 250.000 Kunden.

Im Reich der Mitte sehen die Schwaben viel Potenzial: Eine landesweite Verordnung und staatliche Programme seitens der Provinzen unterstützen die Schaffung von Wohneigentum. Ein Bausparvertrag diene z.B. als Vehikel, um Zuwanderern vom Land den Erwerb einer günstigen Wohnung zu ermöglichen. Solche kontingentierten Wohnungen werden teilweise über Bauträger bereitgestellt. Diese wickeln mitunter auch die Finanzierung ab. Als weiterer Absatzkanal für Bausparverträge dienen Unternehmen, die die Kontrakte zur Mitarbeiterbindung nutzen.

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