Sal. Oppenheim und Middelhoff verhandeln Vergleich

Im millionenschweren Streit um Immobilienfonds bahnt sich eine Einigung zwischen Cornelie Middelhoff und Middelhoff Asset Management auf der einen Seite und dem Bankhaus Sal. Oppenheim auf der anderen Seite an. Das Landgericht Köln teilte mit, es werde über einen Vergleich verhandelt. Deshalb hob das Gericht einen für den 25. April angesetzen Termin auf. An dem Tag hätte Thomas Middelhoff, Ex-Chef von Arcandor, als Zeuge aussagen sollen. Middelhoff war ursprünglich als Kläger am Prozess (Az. 21 O 368/12) beteiligt. Er hatte sich aber 2016 außergerichtlich geeinigt und schied aus dem Verfahren aus. Noch-Ehefrau Cornelie blieb als Klägerin drin.

Es geht um die Rückabwicklung von Beteiligungen an Oppenheim-Esch-Immobilienfonds und Schadenersatz in Millionenhöhe. Cornelie Middelhoff fordert von der Deutsche-Bank-Tochter Sal. Oppenheim rund 32 Mio. Euro, die Bank und die Sparkasse Köln-Bonn ihrerseits verlangen 41 Mio. Euro bzw. 13 Mio. Euro.

Die Middelhoffs hatten auf Vermittlung von Sal. Oppenheim einen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag in die Oppenheim-Esch-Fonds gesteckt. Die Fonds floppten. Auch deshalb, weil die Kaufhauskette Karstadt als einer der wichtigsten Mieter in Schieflage geriet.

Zurück zur Startseite