Frankfurter Logistikmarkt wartet noch auf Großvermietungen

In Frankfurt und Umgebung gingen im ersten Quartal 2017 Logistikflächen im Umfang von 110.000 qm an neue Mieter und Eigennutzer. Das bedeutet gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Anstieg von 18%, berichtet CBRE. Bei diesem Vergleich haben die Berater allerdings die Anmietung von 83.000 qm durch Action zum Jahresauftakt 2016 als Ausreißer herausgerechnet. Wird die Action-Vermietung dagegen berücksichtigt, sieht das Ergebnis des ersten Quartals 2017 mit einem Minus von 38% deutlich schlechter aus. "Der Umsatzrückgang ist maßgeblich auf das Ausbleiben von Großabschlüssen zurückzuführen", erklärt Rainer Koepke, Head of Industrial & Logistics bei CBRE in Deutschland. Bislang habe es in diesem Jahr noch keine einzige Vermietung oberhalb der 15.000-qm-Marke gegeben.

Als größten Abschluss bislang verzeichneten die Berater die Anmietung des Logistikers MES über 14.000 qm in einem Bestandsobjekt in Eppertshausen. Für nennenswerte Flächenumsätze in Neubauten sorgten zudem B+S in Alzenau (12.500 qm), Hennig Fahrzeugteile Rhein-Main in Weiterstadt (11.800 qm), 4PX Express in Ginsheim-Gustavsburg (9.300 qm) und Dachser mit 8.500 qm in Erlensee. "Für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einer stabilen Umsatzentwicklung, sodass ein Jahresumsatz im fünfjährigen Durchschnitt erreicht werden sollte", sagt Koepke. Dieser Durchschnitt liegt bei etwa 450.000 qm. Die Spitzenmiete im Marktgebiet gibt CBRE mit 6,20 Euro/qm an.

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