Dortmund hebt ab

Nach dem Rekordjahr 2016 mit einem Jahresergebnis von 115.000 m² startet auch 2017 überdurchschnittlich gut.

Mit einem Flächenumsatz von 21.000 m², dem drittbesten Jahresauftakt aller Zeiten, verfehlt der Dortmunder Büromarkt zwar das Vorjahresergebnis um 25 Prozent, übertrifft den 10-jährigen Durchschnitt jedoch um knapp 17 Prozent. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. Bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen dominieren zwei Gruppen. An der Spitze liegen die sonstigen Dienstleistungen, die durch Zuwächse von fast 18 Prozentpunkten für rund 30 Prozent des Flächenumsatzes verantwortlich zeichnen.

Nennenswert ist in diesem Zusammenhang der Abschluss des Coworking Space Anbieters Rent24 über 4.300 m² in der City. Platz zwei geht an die öffentliche Verwaltung, die durch den bereits genannten Großdeal rund 27 Prozent zum Ergebnis beiträgt. Komplementiert wird das Podium durch die Informations- und Kommunikationstechnologien mit einem Anteil von gut 16 Prozent. Damit liegen die Top-3- Branchen aus 2016 erneut vorne. Mit 105.000 m² hat sich der Leerstand in den letzten drei Monaten stabilisiert, verbucht aber im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von 13 Prozent.

Noch drastischer sieht die Entwicklung beim modernen Leerstand aus. Dieser hat in den vergangenen 12 Monaten um gut 31 Prozent abgenommen und beträgt aktuell lediglich 22.000 m², was einem Anteil von 21 Prozent entspricht. Umfangreichere Leerstände befinden sich dabei in den Büromarktzonen City (55.800 m²), Rheinlanddamm (16.200 m²) und im übrigen Stadtgebiet (11.500 m²). Darüber hinaus erreicht die Leerstandsquote mit 3,6 Prozent einen der niedrigsten Werte der vergangenen zehn Jahre.

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