Berliner Howoge will kräftig wachsen

Das landeseigene Berliner Wohnungsbauunternehmen Howoge will in den nächsten zehn Jahren seinen Bestand um 16.000 Wohnungen erhöhen. Mehr als 80% davon sollen Neubauten sein. Derzeit sind knapp 2.400 Wohnungen im Bau, für 2.650 weitere Wohnungen stehen die konkreten Planungen. Deren Fertigstellung ist bis 2020 geplant. Noch 2017 will das Unternehmen mit dem Bau von zehn Projekten mit mehr als 1.400 Wohnungen beginnen. 2018 folgt der Baustart von rund 1.780 Wohnungen in sieben Projekten.

Nahezu zwei Drittel der Neubauten bis 2020 will Howoge-Chefin Stefanie Frensch mit Bordmitteln stemmen. Rund 2.300 Einheiten werden zugekauft. Dabei nutzt sie auch die Möglichkeiten des Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung, indem sie aus diesen Projekten den Anteil geförderter Wohnungen übernimmt. Mit Bestandsmieten von derzeit durchschnittlich 5,83 Euro/qm liegt die Howoge unter dem aktuell geltenden Berliner Mietspiegel. Neuvermietungen nimmt Frensch durchschnittlich für 6,18 Euro/qm. Im soeben vom Aufsichtsrat bestätigten Jahresabschluss 2016 weist das Unternehmen Umsatzerlöse von 350 Mio. Euro und einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von 158 Mio. Euro aus.

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