NRW-CDU will Freibetrag für Grunderwerbsteuer einführen

Der Sieg der CDU bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am gestrigen Sonntag könnte einige Auswirkungen für den dortigen Wohnimmobilienmarkt haben. So will die CDU die von der bisherigen rot-grünen Landesregierung auf 6,5% erhöhte Grunderwerbsteuer durch die Einführung eines Freibetrags für einen Teil der Steuerpflichtigen (zum Beispiel Familien mit Kindern) reduzieren.

Außerdem möchte die voraussichtliche künftige Regierungspartei in NRW, deren Koalitionspartner noch nicht feststeht, den Sozialwohnungsbau ankurbeln, u.a. durch schnellere Baugenehmigungsverfahren und Förderprogramme für Wohnungen für Familien mit mehreren Kindern.

Daneben will sich die CDU für die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für den Mietwohnungsbau für 20 bzw. 25 Jahre einsetzen und Restriktionen bei der Baulandausweisung im Landesentwicklungsplan abbauen.

Bei öffentlichen Bauprojekten soll zudem Building Information Modeling künftig stärker zum Zuge kommen. Die Einführung eines digitalen Baugenehmigungsverfahrens ist ebenfalls geplant.

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