Berliner Mietspiegel 2017 ist gültig

Im gewichteten Schnitt liegt die Berliner Miete laut Mietspiegel 55 Cent höher als vor zwei Jahren.
Quelle: Pixelio.de, Urheber: Horst Schröder

Die Berliner Mieten sind in den vergangenen zwei Jahren um 4,6% per anno gestiegen. Das sind rund 0,28 Euro/qm. Die gewichtete Durchschnittsmiete liegt jetzt bei 6,39 Euro/qm. Im Mietspiegel 2015 waren 5,84 Euro/qm ausgewiesen. Das geht aus dem neuen Berliner Mietspiegel hervor, den Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher (Die Linke) heute Morgen vorgestellt hat und der seitdem gilt.

Die steigenden Preise seien der Wohnungsknappheit aufgrund der „anhaltenden Attraktivität Berlins als auch der derzeit begrenzten Möglichkeiten der Mietpreisregulierung" geschuldet. Nach oben kletterte der Durchschnittwert vor allem durch die verhalten wieder in Gang gekommenen Neubauaktivitäten. Die in den vergangenen Jahren fertiggestellten Wohnungen kamen fast alle mit Mieten um die 10 Euro/qm auf den Markt.

Besonders stark kletterten die Mieten in den sogenannten Kaiserzeitbauten, die 30% des Wohnungsbestands ausmachen. Derzeit kosten die Gründerzeitpaläste im Mittel zwischen 6 Euro/qm und 8,31 Euro/qm. Den höchsten Durchschnittswert mit 14,19 Euro/qm fand die Arbeitsgruppe Mietspiegel bei Neubauten in mittleren Lagen.

Für neue Mietwohnungen in guten Lagen konnten die Fachleute mangels Angebot überhaupt keinen Wert ermitteln. Hier entscheidet die Branche in erster Linie Eigentumswohnungen zu errichten. Den niedrigsten Durchschnittswert fanden die Statistiker in großen Wohnungen (mehr als 90 qm) in einfachen Lagen. Hier liegt der Mittelwert bei 4,70 Euro/qm.

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