Frankfurt bekommt Satzung gegen Ferienwohnungen

Die Stadt Frankfurt will sich eine Satzung für Ferienwohnungen geben. Wie Planungsdezernent Mike Josef (SPD) mitteilt, soll damit der kürzlich vom hessischen Landtag geschaffene Gesetzesrahmen genutzt werden, der solche Satzungen ermöglicht. Das neue Landesrecht soll einerseits in ländlichen Regionen das Schaffen von Ferienunterkünften erleichtern und gleichzeitig Kommunen, die mit Wohnraummangel zu kämpfen haben, Mittel zum Ausschalten dieser Konkurrenz für herkömmliche Wohnnutzungen geben.

Ohne Satzung müsste die Stadt Frankfurt zukünftig in weiten Teilen ihres Gebiets Ferienwohnungen zulassen. Mit der Satzung kann sie dies umgehen und Vorgaben für die ausnahmsweise Genehmigung machen. Josef berichtete, dass sein Dezernat an einem Entwurf arbeitet, der der bisherigen restriktiven Haltung entspricht. Seit 2013 geht die Stadtverwaltung massiv gegen Ferienwohnungen vor und hat seitdem nach eigenen Angaben rund 1.300 Einheiten wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt.

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