Hendricks will Anpassung des Wohngelds an den Markt

Geht es nach den Vorstellungen von Bauministerin Barbara Hendricks (SPD), soll die Höhe des Wohngelds alle zwei Jahre an die Entwicklung der Mieten und Kaufpreise angepasst werden. Nur so könne sichergestellt werden, dass nicht "Tausende von Familien in die Grundsicherung abrutschen". Der jetzt vorgelegte Wohngeld- sowie der Mietenbericht zeigten, dass die Erhöhung des Wohngelds im Jahr 2016 dringend notwendig gewesen sei. Die Anzahl der Empfänger sei innerhalb eines Jahres um rund 43% auf 660.000 Haushalte zum Ende des vergangenen Jahres angestiegen. Das durchschnittliche Wohngeld eines Zwei-Personen-Haushalts war um 61% von monatlich 114 Euro auf 184 Euro angehoben worden. Von 2012 bis 2016 seien die Angebotsmieten in Deutschland im Schnitt um 16% gewachsen.

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