Berlin Hyp mit Gewinnsprung zur Jahresmitte

Die zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörende Berlin Hyp hat im ersten Halbjahr 2017 den Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kräftig von 31,4 Mio. auf 44,2 Mio. Euro gesteigert. Maßgeblich dafür verantwortlich war eine deutliche Reduzierung der Risikovorsorge, die von 32,1 Mio. auf 22,3 Mio. Euro zurückging. Der Zinsüberschuss stieg moderat auf 136,7 Mio. Euro (Vorjahr: 132 Mio. Euro). Im Neugeschäft verbuchte die Immobilienbank ein Volumen von 2,1 Mrd. Euro, 16% weniger als im Vorjahr (2,5 Mrd. Euro). Ein Viertel des Kreditvolumens entfiel auf ausländische Immobilien. Inklusive Prolongationen jedoch stieg das Abschlussvolumen von 2,9 Mrd. auf 3,1 Mrd. Euro. Man hätte mehr Neugeschäft eingehen können, wollte aber von der Devise "Qualität vor Quantität" nicht abweichen, erklärte Bankchef Sascha Klaus.

Das Gemeinschaftsgeschäft mit den Sparkassen betrug in den ersten sechs Monaten dieses Jahres rund 600 Mio. Euro (Vorjahr: 900 Mio. Euro). Derzeit sei man in der Vorbereitung einer großen Schuldschein-Emission, an dem sich die Sparkassen beteiligen können. Außerdem habe man im zweiten Quartal ein weiteres Produkt an den Markt gebracht, das Sparkassen ermöglicht, sich an Finanzierungen der Berlin Hyp zu beteiligen und umgekehrt. Klaus gibt sich daher zuversichtlich, das Verbundgeschäft bis Jahresende auf den Wert des Vorjahres in Höhe von 1,5 Mrd. Euro auszubauen.

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