alstria profitiert von Verkaufsgewinn und Niedrigzins

alstria Office hat trotz niedrigerer Mietumsätze ihren Halbjahres-FFO 2017 fast stabil halten können. Der Mietumsatz belief sich auf 93,9 Mio. Euro (-8,6% gegenüber 1. Halbjahr 2016), der FFO auf 56,6 Mio. Euro (-1,3%). Grund für die im Jahresvergleich niedrigeren Mietumsätze sind Immobilienverkäufe im 2. Halbjahr 2016, Grund für den trotzdem stabilen FFO sind die deutlich gesunkenen Finanzierungskosten. Dass der Konzerngewinn mit 78,6 Mio. Euro deutlich über Vorjahresniveau lag, verdankt alstria einem Bewertungsgewinn von 23 Mio. Euro aus dem Verkauf der Kaisergalerie Hamburg. alstria hat binnen sechs Monaten 46.500 qm neu- und 108.400 qm anschlussvermietet. Die Leerstandsquote konnte so stabil auf 9,3% gehalten werden, obwohl der alstria-Bestand um 13 Officefirst-Immobilien mit 20% Leerstand gewachsen ist.

Da es auf dem deutschen Bürovermietungsmarkt für alstria gerade gut läuft, hat das Unternehmen die FFO-Prognose für das Gesamtjahr um 5 Mio. Euro auf ca. 113 Mio. Euro erhöht. Folgt man den Worten von Vorstandchef Olivier Elamine, wird alstria in den restlichen Monaten des Jahres eher über Verkäufe als über Zukäufe nachdenken: "Der Transaktionsmarkt ist nach wie vor sehr wettbewerbsintensiv und wir werden das derzeitige Preisniveau weiter zum Vorteil unserer Aktionäre nutzen, wie wir es beim Verkauf der Kaisergalerie getan haben."

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