Pläne für Teilumzug von Löwenbräu in München bestätigt

Auf dem Gelände von Spaten-Franziskaner an der Marsstraße könnte es künftig noch enger werden. Die Produktion von Löwenbräu könnte auf das Gelände verlagert werden, um an der Nymphenburger Straße Platz für Wohnungen zu schaffen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Der Brauereikonzern InBev und die Immobilienfirma Sedlmayr Grund haben bestätigt, dass auf dem Löwenbräu-Gelände in München in Zukunft Wohnungen entstehen könnten.

Die Immobilien Zeitung berichtete bereits Ende Juni von Überlegungen der Brauereigruppe Spaten/Franziskaner/Löwenbräu, Teile des Produktionsgeländes an der Marsstraße, am Rande der Münchner Innenstadt aufzugeben. Nun bestätigt der Grundstückseigentümer, Sedlmayr Grund und Immobilien, diese Pläne. Allerdings geht es zunächst darum, die Produktion von Löwenbräu, die derzeit zwischen der Nymphenburger Straße und der Karlstraße angesiedelt ist, auf das Gelände der Spaten-Franziskaner-Brauerei an der Marsstraße zu verlagern.

Damit würden gut 25.000 qm frei für andere Nutzungen. Vor mehr als zehn Jahren hatte Löwenbräu schon einmal einen Teil des Geländes neben dem historischen Löwenbräukeller geräumt. Dort stehen nun die Nymphenburger Höfe. Gut möglich, dass auch auf dem Rest des Geländes Wohnungen entstehen werden. Bis die alten Gebäude abgerissen werden und auf dem Areal ein neues Wohnquartier entstehen kann, dürften allerdings noch ein paar Jahre vergehen. Zunächst muss die Zentrale des brasilianisch-amerikanisch-belgischen Getränkekonzerns InBev grünes Licht für den Abzug geben.

Die Entscheidung erleichtern dürfte der Firmenspitze die Aussicht auf deutliche Kosteneinsparungen. Bisher zahlt InBev für die beiden Grundstücke an der Marsstraße und an der Nymphenburger Straße rund 700.000 Euro im Jahr. Ab 2018 verzehnfacht Sedlmayr die Pacht auf 6,5 Mio. Euro.

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