Wahlprogramme enttäuschen beim Thema Wohnungsbau

Das Aktionsbündnis Impulse für den Wohnungsbau kommt nach einer Analyse der Wahlprogramme für die Bundestagswahl zu dem "ernüchternden" Ergebnis: "Keine Partei würde die Probleme des bestehenden Wohnungsmangels und der explodierenden Mieten in den Griff bekommen."

Das Bündnis, in dem sich 30 Organisationen und Verbände der Architekten und Planer und der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammengeschlossen haben und das vom Deutschen Mieterbund und der IG Bau unterstützt wird, hat an die Programme sechs Kriterien angelegt: mehr sozialer Wohnungsbau (80.000 Sozialwohnungen zusätzlich pro Jahr), steuerliche Vorteile für den Neubau bezahlbarer Wohnungen, ein einheitliches, schlankeres Baurecht, weniger Auflagen, günstigeres Bauland sowie eine bessere Förderung für das altersgerechte und energetische Sanieren. In keinem Programm würden diese Punkte überzeugend angesprochen. Nach der "insgesamt unbefriedigenden Wohnungsbaubilanz der Koalition von CDU/CSU und SPD" seien die Hoffnungen für die Zukunft ebenfalls gering.

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