Städtetag will Bündnis für Wohnen fortführen

Der Deutsche Städtetag verlangt eine "Neuausrichtung der Wohnungs- und Bodenpolitik" nach der Bundestagswahl. Um den preiswerten Wohnungsbau langfristig zu fördern, müsse es eine Investitionszulage geben, die um eine Sonderabschreibung ergänzt werden könnte. Wünschenswert sei außerdem eine differenzierte Wohneigentumsförderung nach Zielgruppen und Standorten. Bund und Land sollten sich stärker als bisher bemühen, günstig Flächen für den preiswerten Wohnungsbau freizugeben. Stadt/Umland-Kooperationen müssten gefördert, die Rechtslage entsprechend angepasst werden. Zudem will der Städtetag, dass das Bündnis für bezahlbares Wohnen und Bauen fortgeführt wird, auch wenn es "die Spirale steigender Mieten nicht stoppen" konnte, so der Städtetags-Vize Ulrich Maly (SPD), Oberbürgermeister von Nürnberg. Dennoch seien vom Bündnis wichtige Impulse für die Innenentwicklung der Städte oder das serielle Bauen ausgegangen.

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