Konkurrenz trübt die Finanziererlaune

Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi) sackt weiter ab. Das Stimungsbarometer, das die Finanzierungserwartungen für sechs Monate im Voraus abbildet, fiel im laufenden Quartal von -5,5 auf -7,2 Punkte. Der Wert bleibt zum dritten Mal in Folge negativ.

Der Difi errechnet sich aus dem Saldo positiver und negativer Einschätzungen von Marktteilnehmern zur Finanzierungslage der vergangenen sowie dem Ausblick für die kommenden sechs Monate. Der Wert für den Ausblick fiel diesmal so skeptisch (-24,1 Punkte) aus wie zuletzt zu Zeiten der Schuldenkrise 2012. Das überrasche angesichts der günstigen makroökonimschen Aussichten und des günstigen Zinsumfelds, heißt es bei JLL und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung. Beide geben Difi heraus.

Die Geschäftslage der gewerblichen Finanzierer bewertet die Studie als stabil auf hohem Niveau. Moderate Zuwächse bei Neugeschäft und Margen, höhere Risikobereitschaft und kleinere Losgrößen prägen den Markt. Beim Blick in die Zukunft zeigen sich die befragten 44 Experten pessimistisch. Sie stellten sich offenbar auf sinkende Volumina ein, heißt es. Konkurrenten wie Versicherungen plus intensiver Wettbewerb untereinander drückten die Stimmung.

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