Frankfurt will kleine und belebte Hochhäuser

Wer als Projektentwickler in Frankfurt aktiv ist, wartet mit Spannung auf den für 2018 angekündigten Entwurf eines neuen Hochhausrahmenplans. Mit dem Regelwerk legt die Stadtpolitik fest, wo genau in Frankfurt Häuser bis zu welcher Höhe möglich sind. Noch ist aber vollkommen offen, wie der neue Plan aussehen wird. Bekannt ist nur, dass die Verwaltung daran arbeitet. Auf der Expo Real ließ sich Martin Hunscher, der Leiter des Stadtplanungsamts, immerhin einige Andeutungen verleiten.

Demnach wird es in Zukunft wohl in der Regel keine Genehmigungen für Hochhaus-Solitäre in einer ansonsten niedrig bebauten Umgebung geben. "Der Plan wird eine Clusterbildung vorsehen", betonte Hunscher. Allerdings werde es wohl eine Abstufung geben, so dass kleinere Hochhäuser bis zu 60 Metern Höhe auch in Zonen entstehen können, die für größere Objekte tabu sind. Hunscher betonte aber, dass auch solche Bauten nur genehmigt werden, wenn ihr Einfluss auf die engere Umgebung tragbar erscheine. Zudem werde der neue Hochhausrahmenplan stärkeres Gewicht darauf legen, dass die Sockelzonen der Bauten öffentlich zugänglich sind und über eine entsprechende Nutzungen verfügen.

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