Teures Wohnen an Nord- und Ostsee

Um bis zu 55% teurer geworden sind in den letzten zwei Jahren Häuser und Eigentumswohnungen an Nord- und Ostsee. So das Ergebnis einer Studie des Hamburger Forschungsinstituts F+B in Zusammenarbeit mit der LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg. Basis war die Auswertung von 9.150 öffentlich zugänglichen Immobilienangeboten zwischen Juli 2016 und Juni 2017.

Sylt bleibt demnach mit einem inselweiten Schnitt von 9.865 Euro/qm für Eigenheime aus dem Bestand die teuerste der untersuchten Regionen. Spitzenreiter bei den Preisen auf der Insel ist Kampen mit 21.529 Euro/qm für Häuser und 14.379 Euro/qm für bestehende Eigentumswohnungen. Die teuersten Orte an der Ostseeküste für Häuser liegen in Timmendorfer Strand (4.370 Euro/qm) und Lübeck-Travemünde (3.093 Euro/qm). Bei Wohnungen liegen ebenfalls Timmendorfer Strand (4.001 Euro/qm) sowie Scharbeutz (3.419 Euro/qm) an der Spitze. Der LBS-Immobilienmarktatlas Schleswig-Holstein 2017 kommt zum Ergebnis, dass nur noch in wenigen Regionen Häuser und Eigentumswohnungen aus dem Bestand unterhalb von 1.500 Euro/qm zu haben sind.

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