Wie Alte in Berlin wohnen wollen

Alte Berliner wollen genau so wohnen wie junge Hauptstädter: Selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden. Am liebsten hätte der ältere Berliner eine barrierefreie oder -arme Wohnung, ohne dass ihm irgendwer und irgendwie hineinpfuscht. Alles andere kommt erst dann in Betracht, wenn es aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr anders geht. Als ersten Schritt in die Abhängigkeit bevorzugen die Betroffenen das Wohnen mit Betreuungs- und Serviceleistungen, gefolgt von gemeinschaftlichen generationenübergreifenden Wohnformen. Das Alten- und Pflegeheim rangiert ganz am Ende der Skala. Das steht in einer jetzt vorgestellten Untersuchung, die die landeseigene Gesellschaft Berlinovo beim Institut Arbeit und Technik (IAT) der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und der InWIS Forschung & Beratungsgesellschaft bestellt hat.

Weiteres Ergebnis: Die meisten älteren Berliner sind sowohl mit ihrer Wohnung als auch ihrem Kiez zufrieden. Logische Folge: die Umzugsneigung ist gering. Sollte ein Wohnungswechsel nötig sein, wollen die meisten Befragten im bisherigen Quartier bleiben. Rund die Hälfte möchte dann eine Zweizimmerwohnung beziehen, ein Drittel ein Zuhause mit einem Raum mehr. Kosten soll die Wunschwohnung höchstens 525 Euro im Monat.

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