Weitere Verdächtige bei Oppenheimer Grundstücksdeal

Die Untreue-Affäre um den Bürgermeister von Oppenheim (Rheinhessen) im Zusammenhang mit Grundstücksgeschäften weitet sich aus. Inzwischen gibt es zwei weitere Verdächtige. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Untreue und des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Betrugs in zehn Fällen ermittelt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Mainz mit.

Sie ließ vergangene Woche die Geschäftsräume einer Immobilien-Verwaltungs-GmbH in Nackenheim sowie das Rathaus und ein Steuerberaterbüro in Oppenheim durchsuchen. Es bestehe der Verdacht, dass der rheinhessischen Stadt durch "die rechtsgrundlose Übernahme von Maklergebühren für die Vermittlung von Grundstücken" im Baugebiet Am Krämereck-Süd ein Schaden von 205.500 Euro entstanden ist. Der Maklerauftrag soll Medienberichten zufolge vom Bürgermeister gekommen sein. Gegen den SPD-Politiker wird seit diesem Sommer ermittelt. Auslöser war eine anonyme Anzeige.

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