Expansionskurs kostet Porr viel Geld

Der österreichische Baukonzern Porr verbuchte in den ersten neun Monaten 2017 ein Vorsteuerergebnis von 28,4 Mio Euro, das sind 30,3% weniger als im Vergleichszeitraum 2016. Grund seien Firmenzukäufe (Franki, Oevermann) in Deutschland und Österreich (Hinteregger) sowie politische Turbulenzen in Katar: Dass Nachbarstaaten ihre Grenzen zum Emirat geschlossen haben, erschwert Logistik und Beschaffung auf den Baustellen und das verursacht Kosten.

In den ersten drei Quartalen erzielte Porr eine Leistung von rund 3,3 Mrd. Euro, im Vergeich zum Vorjahr eine Zunahme von fast 20%. Der Anteil Deutschlands an der Leistung stieg auf 25%. Deutschland ist nach Österreich der wichtigste Markt des Konzerns. Der Auftragseingang kletterte auf rund 4,3 Mrd. Euro (+28%), mit 5,8 Mrd. Euro stieg der Bestand auf eine Rekordmarke. Der Zuwachs geht jedoch im Wesentlichen auf die Firmenübernahmen zurück.

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