Büros in A-Städten bringen mehr Rendite bei mehr Risiko

In den zurückliegenden zehn Jahren hat Scope Research für Büroimmobilien in den sieben deutschen Top-Standorten eine durchschnittliche jährliche Gesamtrendite von 9,6% verzeichnet. Die Gesamtrendite setzt sich aus Wertänderungs- und Cashflowrendite zusammen. Zu den Top-Städten zählt Scope Berlin, München, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Düsseldorf und Köln. In den 13 wachstumsstärksten B-Städten (darunter Karlsruhe, Hannover, Dresden, Bonn, Essen und Dortmund) lag die gemittelte Jahresperformance bei 8,5% p.a. Zum guten Ergebnis der A-Städte haben die Wertänderungsrenditen (+4,5%) stärker positiv beigetragen als in den B-Städten (2,5%); hier lagen dafür die jährlichen Mietrenditen mit 6% über denen der Top-7 (5,1%). Trotz der besseren Gesamtergebnisse gibt es zwischen A und B bei Scope keinen klaren Sieger. Die niedrigeren Gesamtrenditen in der B-Gruppe würden durch deren geringere Volatilität kompensiert, da hier die Gefahr plötzlicher Wertschwankungen geringer ist. Fazit: Risikoadjustiert betrachtet, schneiden beide Gruppen gleich gut ab.

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