Konflikt zwischen Wohnen und Datacenter droht

Der Rechenzentrumsbetreiber Telehouse sieht seine Expansion in Frankfurt durch Wohnungsbaupläne in der Nachbarschaft gefährdet. Gegenüber des Telehouse-Areals an der Kleyerstraße (Gallusviertel) sollen nach dem Willen der Stadt mehr als 1.000 Wohnungen entstehen. Deshalb fürchtet das Unternehmen, dass der vorgesehene Ausbau seiner eigenen Kapazitäten nicht genehmigt wird. Als Knackpunkte nannte Telehouse-Geschäftsführer Belá Waldhauser Lärmschutz, Emissionen und die Höhe der Wohnbebauuung: "Das birgt Konflikte."

Der Datacenteranbieter besitzt an der Kleyerstraße ein 45.000 qm großes Grundstück. Das dort betriebene Rechenenzentrum soll erweitert werden. Geplant ist ein Neubau mit einer vermietbaren Rechnerfläche von etwa 2.200 qm und einer Rechnerleistung von 3,6 Megawatt. Im Frühjahr 2018 will Waldhauser den Bauantrag einreichen. Mitte 2019 soll das Datacenter in Betrieb gehen. Die Investitionssumme bezifferte Waldhauser auf 40 Mio. Euro.

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