Goldbeck macht Vertrag für Polizeipräsidium fest

Die mehrjährigen Auseinandersetzungen um den Bau des Polizeipräsidiums Südosthessen in Offenbach sind beendet. Nach der Vertragsunterzeichnung mit dem Land Hessen am 7. Dezember 2017 ist klar, dass Goldbeck das Behördengebäude errichten kann. Seit 2015 hatte sich bei dem Projekt wenig bewegt, weil ein unterlegenes Unternehmen gegen das Bieterverfahren geklagt hatte, aus dem Goldbeck siegreich hervorgegangen war. Nach dem Rückzug der Beschwerde im Oktober 2017 kann Goldbeck Public Partner nun zusammen mit dem Investmentpartner Amber Infrastructure aus München tätig werden. Sie tragen gemeinsam die Baukosten in Höhe von voraussichtlich 137 Mio. Euro.

Der Auftrag umfasst sowohl den Bau als auch den Betrieb des Gebäudes für 30 Jahre. "Das Polizeipräsidium Südosthessen ist das größte Einzelprojekt unserer Unternehmensgeschichte", sagt Goldbeck-Geschäftsführer Andreas Iding. Die Fertigstellung ist für 2020 geplant. Dann sollen rund 800 Polizistinnen und Polizisten dort auf 25.000 qm arbeiten. Laut Goldbeck weist ein Fachgutachten einen Kostenvorteil von rund 15% für das Land Hessen gegenüber einem Bau in Eigenregie aus.

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