Vapiano forciert Filialwachstum in Berlin

Vapiano in Ingolstadt.
Quelle: Vapiano SE

Vapiano wird im März in der Nähe des Checkpoint Charlie seine siebte Filiale in Berlin eröffnen. Mindestens drei weitere kommen in diesem Jahr noch dazu.

Die börsennotierte Restaurantkette Vapiano hat im Haus Friedrichstraße 50-55 in Berlin rund 520 qm Fläche gemietet. Im März wird in dem Gebäude, das dem Immobilienfonds Deka-ImmobilienEuropa gehört, die siebte Vapiano-Filiale Berlins eröffnen. Sie ist nach Ingolstadt die zweite im sogenannten Mini-Format. Es zeichnet sich dadurch aus, dass die Kunden ihr Essen an einer zentralen Kasse oder an Orderterminals bestellen. Vormieter von Vapiano war das Restaurant Valmontone. Das Maklerunternehmen Lührmann vermittelte den Mietvertrag.

Vapiano wird 2018 weltweit mindestens 38 neue Lokale eröffnen. In Deutschland sind acht neue Standorte mietvertraglich bereits gesichert, viermal Berlin sowie Heidelberg (Hauptstraße 190), Ulm (Neue Straße 75/Münsterplatz), Erfurt (Bahnhofstraße 38) und Frankfurt. 2017 eröffnete Vapiano 27 neue Lokale (davon vier in Deutschland) und vollzog den Markteintritt in Spanien und Dänemark. In Toulouse geht 2018 die zweite Freestander-Filiale (frei stehendes Restaurant mit vielen Parkplätzen für Autokunden) nach Nürnberg an den Start. Ende dieses Jahres sollen 85% aller Restaurants über einen Lieferservice verfügen und ein Take-away-Angebot.

Vapiano geht für 2017 von einem Konzernumsatz von 315 Mio. bis 335 Mio. Euro. Das Ebitda-Ergebnis wird wohl zwischen 38 Mio. und 40 Mio. Euro liegen.

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