Megadeal mit 1.700 Mikrowohnungen und Gewerbe

Das jetzt veräußerte Großprojekt der CG-Gruppe am Kaiserlei. Der Vertical-Village-Turm ragt im Hintergund hervor.
Quelle: CG Gruppe AG, Urheber: Eike Becker

Kurz vor Weihnachten ist noch ein Megadeal auf dem deutschen Wohninvestmentmarkt abgeschlossen worden. Wie jetzt bekannt wurde, hat Corestate fünf Hochhaus-Projektentwicklungen in Großstädten mit insgesamt mehr als 1.700 Neubau-Mikroapartments gekauft. Der Wert der Objekte beträgt rund 670 Mio. Euro.

Die fünf Objekte sind über Forward Deals für den Immobilien-Umbrella-Fonds vorgesehen, der für die Bayerische Versorgungskammer (BVK) auf der Luxemburger AIF-Plattform von Universal-Investment aufgelegt wurde. Verkäufer und Entwickler ist die CG-Gruppe. Die CG-Gruppe verfolgt in den fünf Projekten ihr sogenanntes Vertical-Village-Konzept (VauVau). Dabei werden ehemalige Bürohäuser in Service-Apartments mit einer Größe von 45 qm bis 65 qm umgewandelt, Gewerbe ist angeschlossen. Die Hochhausstandorte sind in Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/Offenbach, Köln und Leipzig.

In Dresden gegenüber dem Zwinger entstehen 191 Wohnungen mit ca. 11.100 qm Wohnfläche und 3.300 qm Gewerbefläche. In Düsseldorf (Mercedesstraße) werden bis 2021 in einem Hochhaus 423 Wohneinheiten mit rund 22.600 qm Wohnfläche realisiert. Weiterhin entstehen knapp 1.000 qm Gewerbefläche. Am Kaiserlei zwischen Offenbach und Frankfurt/Main werden 632 Wohnungen mit 31.500 qm Wohnfläche sowie rund 6.200 qm Gewerbefläche errichtet.

In Köln (Stolkgasse) werden rund 20.700 qm Nutzfläche entwickelt. Knapp die Hälfte entfällt auf 200 Wohneinheiten, etwa 11.600 qm Gewerbeflächen werden für Deutsche Post, Deutsche Bahn Service und weitere Nutzer modernisiert. Nahe der Leipziger City (Prager Straße) entsteht ein Objekt mit 296 Wohnungen auf rund 16.000 qm Wohnfläche und zusätzlich 4.300 qm Gewerbefläche für Büros und Gastronomie in unmittelbarer Nähe vom Graphischen Viertel und der Universitätsklinik.

Die rechtliche Beratung bei diesem Deal hat GSK Stockmann, Frankfurt, übernommen, für die technische Due Diligence-Beratung war Duff & Phelps Reag, Frankfurt, zuständig.

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