Moxy Darmstadt eröffnet im Herbst

In der sogenannten "Telekom-City" in Darmstadt geht es auf der Baustelle namens Quartierwest an der Georg-Ohm-Straße gut voran. Dort entsteht ein Komplex mit 9.600 qm Bürofläche und einem Moxy-Hotel mit 178 Zimmern. Bauherr GE4a Development Darmstadt, eine Objektgesellschaft der unit Gesellschaft für Projektentwicklung, investiert rund 40 Mio. Euro in das Projekt. Das Bürogebäude ist bereits fast voll vermietet.

Horst Hadergasser ist mit der Baustelle an der Georg-Ohm-Straße in Darmstadt zufrieden. Das geplante Moxy-Hotel mit 178 Zimmern könne voraussichtlich im Oktober eröffnen, berichtet der unit-Geschäftsführer. Betreiber des Hotels ist - wie auch schon beim Moxy in Kelsterbach - die Gruppe Odyssey Hotel.

Für das Bürogebäude, das unit Anfang 2019 eröffnen will, strebt Hadergasser in den nächsten Wochen die 100%ige Vorvermietung der insgesamt 9.600 qm großen Bürofläche an. Das Ingenieurbüro Krebs + Kiefer will auf 5.500 qm einziehen, die anderen Flächen wurden kleinteilig vermarktet. Derzeit liegt die Vermietungsquote bei 95%. Die meisten Mieter seien Darmstädter Unternehmen, berichtet Hadergasser. Sie wollten häufig ihren alten Arbeitsplatz mit modernen Flächen tauschen. Die Miete liege dafür bei etwa 12,50 Euro/qm.

Entwurf stammt von Max Dudler

Die beiden Gebäude verfügen über eine Natursteinfassade, die sich über die jeweils sieben Vollgeschosse erstreckt. Der Entwurf stammt von dem bekannten Architekten Max Dudler. "Wir wissen, dass wir an diesem Standort nicht unbedingt einen Max Dudler gebraucht hätten", gibt Hadergasser zu. Doch er pflege zu ihm einen guten Kontakt und hat bereits mehrfach mit ihm zusammengearbeitet. Da habe sich eine Kooperation auch für dieses Projekt angeboten.

Ob Hadergasser den Komplex letztlich verkauft oder entgegen der üblichen Unternehmensstrategie doch im eigenen Bestand behält, ist noch offen. "Wir bauen jetzt erstmal in Ruhe zu Ende, dann sehen wir weiter", sagt er. Ihm seien zwar jetzt schon mehrere Kaufinteressenten bekannt, doch von Forward Deals hält er wenig. "Warum sollen wir uns da Druck machen?"

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