Helma verzeichnet Umsatzrückgang

Helma Eigenheimbau hat die fürs Jahr 2017 gesteckten Umsatzziele verfehlt. Angepeilt waren 290 Mio. Euro bis 300 Mio. Euro, was einem Plus von 10% bis 14% gegenüber 2016 entsprochen hätte. Tatsächlich werde der Umsatz "in etwa bzw. leicht über dem Rekordniveau des Vorjahres" liegen, meldet das Unternehmen. Beim Konzernumsatz vor Steuern dagegen sieht es besser aus - weshalb die Prognosen nun auf diese Kennziffer umgestellt werden.

Der nach Jahren immer wieder neuer Umsatzrekorde gemeldete Dämpfer resultiert aus einer gesunkenen Auftragseingangssumme. Die betrug 245,4 Mio. Euro nach 286,8 Mio. Euro im Vorjahr. Beim Einholen neuer Aufträge sei die Ferienimmobilien-Tochter im Plan gewesen, die Gesellschaften für Eigenheimbau und Wohnungsbau hätten dagegen die Ziele nicht erreicht, heißt es.

Zu wenig Kapazität in der Baubranche

Der Vorstand gibt zu verstehen, dass weniger die Grundstücksbeschaffung als vielmehr Engpässe am Bau bremsend wirkten. Helma lege jedoch weiterhin den Fokus auf eine hohe Qualität und eine möglichst hohe Marge, was mit einem niedriger als ursprünglich geplanten Umsatzwachstum einhergehe, wird erklärt.

Aufgrund eines bereinigten Ebits oberhalb der Planung werde sich das angepeilte Konzernergebnis vor Steuern mit voraussichtlich 18,5 Mio. Euro bis 19,5 Mio. Euro trotz Umsatzrückgang im Zielkorridor bewegen, meldet der Vorstand. Der will nun Prognosen für die kommenden beiden Geschäftsjahre nicht mehr bezogen auf den Umsatz, sondern aufs Konzernergebnis vor Steuern bekannt geben. Fürs kommende Jahr wird mit einem Konzernergebnis vor Steuern in Höhe von 21 bis 22,5 Mio. Euro gerechnet, für 2019 mit 23,5 bis 26 Mio. Euro.

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