Bayern hebt Einkommensgrenzen für Sozialwohnungen an

In Bayern sollen mehr Menschen Anspruch auf eine geförderte Wohnung haben. Die Landesregierung plant, die Einkommenshöchstgrenzen deutlich anzuheben, erklärte Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann (CSU). Die neuen Höchstgrenzen sehen für einen Zweipersonenhaushalt ein Nettoeinkommen von 34.500 Euro vor. Hinzu kommen 8.500 Euro für jedes Kind. Eine vierköpfige Familie könnte dann bis zu 51.500 Euro netto im Jahr verdienen, und dennoch Anspruch auf eine Sozialwohnung haben. Bisher lag die Höchstgrenze für zwei Personen bei 29 000 Euro plus 6.500 Euro je Kind.

Um die deutlich höhere Zahl an Berechtigten auf dem Wohnungsmarkt aufzufangen, will die Landesregierung die Mittel für den geförderten Wohnungsbau leicht von 618 Mio. Euro auf 680 Mio. Euro erhöhen. Dem muss der Landtag allerdings noch zustimmen.

Im vergangenen Jahr förderte der Freistaat im Rahmen des Bayerischen Wohnungsbauprogramms und des Kommunalen Wohnungsbauprogramms mehr als 7.000 Wohnungen. Inklusive der Wohnplätze in Studentenwohnheimen und Behindertenwohnheimen waren es über 8.500 Wohnungen, erklärte Herrmann.

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