Oberursel plant Mikrowohnungen am Bahnhof

Die Stadt Oberursel (Hochtaunuskreis) leitet über ihre Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Sewo) die Entwicklung von rund 9.000 qm Bauland am Bahnhof der Stadt zum Wohnquartier ein. Das Areal, das Sewo vor rund zehn Jahren erworben hat, teilt sich auf zwei Abschnitte auf: knapp 6.000 qm unter der Adresse Nassauer Straße 1 zwischen den U- und den S-Bahn-Gleisen und rund 3.000 qm an der Frankfurter Landstraße 1-3, vom Bahnhofsgebäude aus auf der gegenüberliegenden Seite der S-Bahn-Strecke.

Für die größere Parzelle verhandelt Sewo derzeit mit potenziellen Entwicklern. Dort sind ein Boardinghaus und Gewerbeflächen angedacht. Noch ist in der städtischen Politik aber umstritten, ob tatsächlich 170 Mikrowohnungen dort ermöglicht werden sollen, wie es ein Entwurf für einen Bebauungsplan vorsieht, oder ob die Zahl geringer bleiben soll. Das kleinere Areal will Sewo als Projektpartner mit entwickeln. Dort sind rund 15 Eigentumswohnungen vorgesehen, von denen einige auch kleine Familien beherbergen könnten.

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