Gericht weist Klage gegen Highstreet-Konsortium ab

Im Streit vor dem Landgericht Frankfurt ging es um Verkaufserlöse aus Karstadt-Immobilien.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Ulrich Schüppler

Das Landgericht Frankfurt hat in erster Instanz aus formalen Gründen eine Klage von Mezzanine-Gläubigern, unter anderem der französischen Bank Crédit Agricole, gegen das Highstreet-Konsortium abgewiesen. Dieses hatte vor über zehn Jahren rund 170 Karstadt-Häuser übernommen. Im Rahmen der Karstadt-Sanierung im Jahr 2010 hatte es seitens der Kreditgeber einen Zinsverzicht gegeben. Dieser sollte nach Auffassung der Gläubiger durch den vollständigen Verkauf der Immobilien kompensiert werden. Da das bis zum Ablauf eines entsprechenden Vertrages im Juli 2017 nicht geschah, forderten die Gläubiger 130 Mio. Euro von Highstreet.

Das Konsortium, das nach IZ-Informationen Ende 2017 noch 24 Karstadt-Häuser im Bestand hatte, bestritt diesen Anspruch. Das Gericht führte aus, dass die Kläger lediglich Unterbeteiligte in dem Darlehensverhältnis gewesen seien und sich daraus keine eigenen Rechte ableiten ließen.

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