Gunther Adler bleibt Staatssekretär für den Bereich Bau

In der Branche gut vernetzt: Gunther Adler (rechts) mit Andreas Mattner, Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA).
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Friedhelm Feldhaus

Gunther Adler bleibt als Staatssekretär weiterhin für den Bereich Bau zuständig. Wie das Handelsblatt berichtet, übernimmt der neue Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) den Sozialdemokraten aus dem bisherigen SPD-geführten Bundesumwelt- und Bauministerium.

Der 55-Jährige Adler war seit April 2014 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit tätig, dort zuständig für die Bereiche Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung. Mit der Neuauflage der Großen Koalition hat sich aber der Ressortzuschnitt geändert; unter anderem wurde der Baubereich ins CSU-geführte Innenministerium verschoben.

In der Immobilienbranche wird dieser Schritt positiv bewertet. "Wir begrüßen es sehr, dass Gunther Adler auch in neuer Ministeriumsformation als Baustaatssekretär im Amt bleiben soll", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbands der Wohnungswirtschaft GdW. Adler habe sich in einem schweren Umfeld als Garant für die Themen der Wohnungswirtschaft bewiesen.

"Er ist ein ausgewiesener Fachmann auf dem Gebiet der Wohnungspolitik und hat gemeinsam mit der Wohnungswirtschaft wesentlich zum Gelingen des Bündnisses für bezahlbares Wohnen und Bauen beigetragen", lobt Gedaschko. "Wir sind uns sicher, dass die Themen Bauen und Wohnen mit Gunther Adler auch im Bundesinnenministerium deutlich an Bedeutung gewinnen werden. Es zeugt von Größe, dass hier parteiübergreifend im Sinne der Sache gedacht wird."

Auch Andreas Mattner, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Immobilienwirtschaft Deutschland (BID) und Präsident des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), gab sich erfreut: Adler habe in der vergangenen Legislaturperiode im Bundesumwelt- und -bauministerium eine wichtige Schnittstellenfunktion für die Kommunikation zwischen Bundesregierung und Immobilienwirtschaft erfüllt. "Es stimmt uns zuversichtlich, dass diese Schlüsselposition auch in der aktuellen Legislaturperiode beibehalten werden soll." So könnten gemeinsam die Voraussetzungen geschaffen werden, um die zunehmende Verknappung von Wohn- und Wirtschaftsimmobilien in den angespannten Immobilienmärkten der Großstädte und Ballungsregionen zu lösen, betonte Mattner.

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