Crowdinvesting bekommt schlechte Note

Die Schwarmfinanzierung von Immobilienprojekten ist für private Investoren nicht ohne. Zu der Erkenntnis kommt eine Studie der Universität Bamberg. Vielen Anlegern sei nicht klar, dass sie über die Plattformen nur deshalb an Projekte kämen, weil "Banken und Projektentwickler nicht bereit waren, die damit verbundenen Risiken in ihre eigenen Bücher zu nehmen" und die Profis die Finger von den Objekten ließen. Als zweites Manko nennt Oehler die Gefahr, dass den Privaten als erste in der Reihe der Kapitalgeber der Totalverlust ihres Investments drohe, sollte das Projekt schiefgehen.

Die Studie entstand im Auftrag des baden-württembergischen Verbraucherschutzministeriums. Die Wissenschaftler um Oehler nahmen insgesamt 400 Investments und deren Vermögensanlagen-Informationsblätter (VIB) unter die Lupe. Fast zwei Drittel des investierten Volumens (Stand 2016: 64 Mio. Euro) bezog sich auf Immobilienplattformen.

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