Gedämpfter Ausblick bei der DG Hyp

Die DG Hyp weist für 2017, dem letzten Geschäftsjahr vor der Fusion mit der WL Bank, ein Betriebsergebnis von 173 Mio. Euro aus. Damit liegt die Bank zwar unter dem Vorjahreswert (208,6 Mio. Euro), aber nach eigener Aussage "deutlich" über der Planungsrechnung. Das Kreditneugeschäft summierte sich auf 6,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,4 Mrd. Euro). Darin enthalten sind wie im Vorjahr Auslandsfinanzierungen in Höhe von 0,3 Mrd. Euro. Das gemeinsam mit Volks- und Raiffeisenbanken getätigte Kreditgeschäft umfasste 3,6 Mrd. Euro (Vorjahr: 3,2 Mrd. Euro). Infolge eines erhöhten Kreditbestands - ein Teilportfolio der DZ Bank in Höhe von 0,8 Mrd. Euro wurde im September 2017 auf die DG Hyp übertragen - stieg der Zinsüberschuss um 5,4 Mio. auf 275,8 Mio. Euro. Erhöhte Aufwendungen fürs Personal und Beratungsleistungen für die bevorstehende Fusion mit der WL Bank belasteten auf der anderen Seite die Gewinn- und Verlustrechnung.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet DG-Hyp-Chef Georg Reutter mit "leicht rückläufigen Margen und einem geringeren Neugeschäft". Seine Begründung: "Der Rückenwind aus jahrelang gesunkenen Zinsen nimmt ab und der Bankenwettbewerb verschärft sich mit jedem guten Jahr weiter."

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