NH entwickelt 65 Hektar Wohnen und Gewerbe in Rüsselsheim

Rüsselsheims Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) und NH-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer unterzeichnen den Entwicklungsvertrag für das Baugebiet Eseslwiese.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Robin Göckes

Es hat länger gedauert als zunächst erhofft, doch nun konnten die Stadt Rüsselsheim und die Nassauische Heimstätte den Vertrag zur Entwicklung des 65 ha großen Baugebiets Eselswiese unterzeichnen. Bis zum Start der Vermarktung wird es aber noch dauern.

Voraussichtlich in den Jahren 2021/2022 wird die Vermarktung der ersten Grundstücke im Rüsselsheimer Baugebiet Eselswiese beginnen. Das ist deutlich später als sowohl der Stadt, wie auch dem Entwicklungsträger, der Nassauischen Heimstätte (NH), lieb ist. Erst eine Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt machte den Weg zur Unterzeichnung des Entwicklungsvertrags frei. Im Verfahren war ein Mitbewerber erfolglos gegen die Vergabe an die NH vorgegangen.

Rechtsstreit kostete ein Jahr

Verloren haben Stadt und NH durch die juristischen Auseinandersetzung rund ein Jahr. "Wir waren in der Warteschleife. Und das bei der Entwicklung eines rund 65 Hektar großen Baugebiets mitten in der Rhein-Main-Region", sagt NH-Geschäftsführerin Monika Fontaine-Kretschmer. Nun aber könne die weitere Planung beginnen. Die NH rechnet mit Entwicklungskosten für das Areal in Höhe von 70 Mio. bis 80 Mio. Euro.

Fontaine-Kretschmer geht davon aus, dass auf der Eselswiese rund 50 Hektar Netto-Bauland entstehen können. "Da ist Platz für 8000 Menschen", rechnet sie vor. Eine detaillierte Konzeption gibt es allerdings noch nicht. Unklar ist auch noch, wie groß der Anteil der Gewerbeflächen auf der Eselswiese werden soll. Die NH plant, das Baugebiet in mehreren Abschnitten zu erschließen und diese dann jeweils zeitnah zu vermarkten. Der Entwicklungszeitraum werde rund zehn Jahre betragen.

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