Southwind-Portfolio der Telekom geht an P&P

Das Telekom-Gebäude in der Bergsonstraße in München-Obermenzing könnte bald einem Wohngebäude weichen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Alexander Heintze

Die Deutsche Telekom verkauft einen Großteil ihrer Technik- und Betriebsgebäude in Süddeutschland. Der Fürther Entwickler P&P will vor allem die Ausbaupotenziale nutzen.

Southwind besteht aus 22 Büro- und Technikgebäude in zwölf süddeutschen Städten. Zwölf Gebäude befinden sich in Bayern (fünfmal München, zweimal Nürnberg, Erlangen, Landshut, Traunstein, Unterhaching, Unterföhring) und sieben in Baden-Württemberg (zweimal Stuttgart, Böblingen, Karlsruhe, Heidelberg, Mannheim, Schwäbisch-Hall). Hinzu kommen noch Gebäude in Frankfurt, Wiesbaden und Ludwigshafen. Der Kaufpreis soll nach Angaben aus dem Markt bei etwas weniger als 100 Mio. Euro gelegen haben.

Die Gesamtfläche beträgt 102.000 qm, von denen rund 76% vermietet sind. Hauptmieter in den meisten Gebäuden ist die Deutsche Telekom. Etwa ein Drittel der Flächen wird derzeit als Büro genutzt, ein weiteres Drittel beherbergt die Technik der Telekom. Der Rest sind Wohnungen, Lager und andere Nutzungen.

P&P will Nachverdichtungspotenziale nutzen

P&P will bei den Gebäuden das Nachvermietungspotenzial und an vielen Standorten vorhandene Baureserven realisieren. Wie viel entwickelt werden könne, werde derzeit noch geprüft, teilt P&P-Geschäftsführer Alexander Faust mit. Er geht aber von 30% bis 50% bestehenden Reserven aus. Viele Technikgebäude seien in Höhe nicht vollständig ausgenutzt. Ob P&P selbst alle Potenziale heben wird, oder ob einzelne Objekte abgegeben werden, sei noch nicht entschieden, erklärt Faust.

Aufseiten der Deutschen Telekom begleitete Corpus Sireo den Verkauf. Colliers führte den Verkaufsprozess durch.

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