Isaria Wohnbau will stark wachsen

Isaria Wohnbau bezeichnet das vergangenen Jahr im Geschäftsbericht 2017 als "Übergangsjahr". Das über Jahre umsatzträchtige Großprojekt mynido im nördlich von München gelegenen Karlsfeld sei in der Endphase, man habe sich auf die Akquise neuer Projekte konzentriert, heißt es. Der Umsatz fiel mit 25,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (98,8 Mio. Euro) entsprechend niedriger aus. Ein Bewertungseffekt hob das Vorsteuerergebnis auf 14,4 Mio. Euro (2016: - 5 Mio. Euro), das Konzernergebnis betrug im vergangenen Jahr 2,6 Mio. Euro nach -2,2 Mio. Euro im Vorjahr.
Von den gut 25 Mio. Euro Umsatz entfiel 2017 der Löwenanteil (20,8 Mio. Euro) auf das Karlsfeld-Projekt, das in diesem Jahr nochmals rund 32 Mio. Euro einbringen und dann abgeschlossen werden soll. Insgesamt rechnet Isaria für dieses Geschäftsjahr mit Umsatzerlösen zwischen 70 Mio. und 80 Mio. Euro.

Künftig soll der Umsatz deutlich steigen - auch, indem sich der einst auf München fokussierte Entwickler in andere Großräume orientiert. Im vergangenen Jahr wurden so mehrere Projekte akquiriert, darunter das Grundstück Achter de Weiden in Schenefeld bei Hamburg, zwei Baufelder im Rosensteinviertel Stuttgarts, die ehemalige Papierfabrik MD in Dachau und ein Areal im Berliner Bezirk Pankow. Die Projektpipeline umfasst Isaria zufolge nun ein Verkaufsvolumen von etwa 1,9 Mrd. Euro. Langfristig soll sie so weit ausgebaut werden, dass auf Fünfjahressicht ein Umsatz von durchschnittlich 500 Mio. Euro p.a. erzielt werden kann.

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