Bündnis: Auch Ältere brauchen Baufördergeld

Die staatliche Förderung von Wohneigentum darf nicht nur auf junge Familien beschränkt werden, auch die geburtenstarken Jahrgänge der heute 45- bis 55-Jährigen müssten bedacht werden, um vor Altersarmut zu schützen. Mit dieser Forderung meldet sich am heutigen Mittwoch das Verbändebündnis Wohneigentum zu Wort, das sich auf eine Studie des Pestel-Instituts beruft. Für diese Altersgruppe sagt die Studie ein besonderes Risiko voraus, durch hohe Mietzahlungen in die Altersarmut zu rutschen. Denn 40% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die ab 2030 in Rente gehen, erhalten laut Studie weniger als 800 Euro/Monat Rente von der gesetzlichen Rentenversicherung. Das sei auch nach 40 Beitragsjahren und Vollbeschäftigung möglich.

Gegen diese Gefahr, dass sich Deutschland "arm wohne", könne die staatliche Förderung von Wohneigentum eine Art Schutzschirm bedeuten. Diese müsse aber breiter aufgestellt werden, das von der Bundesregierung vorgesehene Baukindergeld, das ca. 4 Mrd. Euro kosten wird, reiche nicht aus. Das Verbändebündnis Wohneigentum ist ein Zusammenschluss von Architekten, Ingenieuren und Verbänden der Bau- und Immobilienwirtschaft.

Zurück zur Startseite