Rhein-Main stellt Weichen für Baulandentwicklung

Angesichts des starken Zuzugs wird es vermehrt auch wieder um neue Baugebiete auf bisherigem Agrarland gehen.
Quelle: Immobilien Zeitung, Urheber: Kerstin Heinz

Das Frankfurter Planungsbüro Albert Speer hat sich in der europaweiten Ausschreibung des Regierungspräsidiums Darmstadt zur Erstellung eines regionalen Entwicklungskonzepts durchgesetzt. Das Konzept soll 2019 vorliegen und die Strategie für neue Siedlungs- und Gewerbegebiete sowie Verkehrswege in den folgenden zehn Jahren festschreiben. Das Regierungspräsidium Darmstadt umfasst 187 Kommunen, darunter neben Frankfurt mit knapp 750.000 Einwohnern auch Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach mit jeweils mehr als 100.000 Einwohnern sowie Hanau, das diese Marke wohl im Verlauf dieses Jahres überschreiten wird.

Nach Einschätzung von Camillo Huber-Braun, Leiter des Dezernats Siedlungsplanung beim Regierungspräsidium, wird es angesichts des starken Zuzugs vermehrt auch wieder um neue Baugebiete auf bisherigem Agrarland gehen. Einen formalen neuen Regionalplan wird es voraussichichtlich aber erst 2025 geben, obwohl der aktuell gültige aus dem Jahr 2010 nur noch bis Herbst 2019 gültig ist. Zudem ist der alte Plan auch inhaltlich überholt, weil er allenfalls von einem leichten Bevölkerungszuwachs ausging und nicht von dem massiven Zuzug in weiten Teilen des Regierungsbezirks.

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